Der Blick zurück nach vorn - Teil II
Es sind wilde Zeiten – soviel steht schon mal fest. Wenn man dem vermeintlichen Geschehen auf dem Transfermarkt in Echtzeit folgen will, dann muss man schon Urlaub nehmen. Das wäre allerdings auch irgendwo wieder Verschwendung, denn schließlich bleibt zum Schluss oft nicht viel über. Wenn man beispielsweise diesen höchst unterhaltsamen Ticker nachliest, dann setzt sich dieser in erster Linie mal aus Gerüchten zusammen. Nur ganz selten werden dieser Tage wirkliche Nägel mit Köpfen gemacht.
Wahrscheinlich hält allseits immer noch eine gewisse Schockstarre an, da sich Real Madrid vor kurzem erdreistete, ungefähr 160 Millionen Euro binnen einer Woche für gerade mal zwei Angreifer auszugeben. Über Sinn und Unsinn solcher Summen möchte ich mich gar nicht mokieren. Nur ein dezenter Hinweis: Entgegen vieler Annahmen wird der Spaß nicht von Señor Perez direkt aus eigener Tasche finanziert, sondern durch Kredite…
Was hat das alles mit dem FCB zu tun?
Alles und auch nichts.
Nichts, denn schließlich hat man auf dem Transfermarkt in den letzten Wochen recht schnell Nägel mit Köpfen gemacht, wenn auch ungewöhnliche. Pranjic und Braafheid waren jetzt nicht zwingend Namen, die man beim hier in München ganz oben (wenn überhaupt) auf dem imaginären Transferzettel hatte. Man muss allerdings kein Hellseher sein, um festzustellen, dass das wohl alles sehr, sehr deutlich mit unserem neuen Trainer zusammenhängt. Und das macht mir diese Geschichte schon sehr sympathisch.
Ich weiß, ich weiß. Vor einem Jahr saßen wir schon mal hier und haben uns (also ich für meinen Teil zumindest) auf die neue Saison gefreut, weil augenscheinlich vieles anders und damit hoffentlich besser werden würde. Nicht einmal ein Jahr später saßen wir da und blickten auf eine Art Scherbenhaufen und drumherum viele Leute (darunter auch viele Rote), die es ja schon immer gewusst haben. Im Zuge des erwartbaren Nachgeplänkels gebe ich es zu: Ihr hattet Recht; er kann offensichtlich nicht viel.
So. Warum kann der Neue nun so viel mehr?
Weil er als Trainer schon öfters mal erfolgreich war und mehrfach bewiesen hat, dass Fußball immer noch ein Sport ist, in dem, wenn es hart auf hart kommt, die beste Mannschaft gewinnt. Da hilft das Motto einer Supermarktkette oft nichts. Und nach dem letzten Jahr reicht mir das auch schon.
Und damit sind wir wieder bei Pranjic und Braafheid. Ich hoffe fast schon aus zwei Gründen, dass die Jungs was reißen (vor allem auch, weil sie nicht mit soviel Tamtam wie ein Breno oder Ähnliches vorgestellt wurden): Zuvorderst steht natürlich die Verbesserung und damit der Erfolg der Mannschaft. Danach kommt aber auch die Hoffnung, dass der FCB mal wieder in der Kategorie „Nicht-offensichtliche Transfers“ (wie z.B. Gomez) Erfolg hat und damit ganz bestimmte Fischköpfe zum zeitweisen Schweigen bringt. Aber das wäre nur ein netter Nebeneffekt.
Und warum hat das eingangs beschriebene Transfer-Hickhack doch wieder soviel mit dem FCB zu tun?
Genau, Ribéry. Dass unser kleiner Gallier in diesem Sommer schon zu einem massiven Spekulationsobjekt werden würde, war ja ohnehin klar. Und wenn man auch nur der Hälfte der Gerüchte etwas Aufmerksamkeit (von Glauben sprechen wir hier mal lieber nicht) schenkt, dann ließe sich hier schon ein ansehnlicher Preis erzielen.
Die Frage ist nur: Muss das wirklich sein?
Nein.
Im Gegenteil. Fußballer wie ihn findet man nicht oft. Und den Luxus, so jemanden noch (mindestens) zwei Jahre bei sich spielen zu haben, sollte man (zumindest ein Jahr noch) voll auskosten. Und wenn man mal diese ganzen angeblichen Angebote und Gerüchte spanischer Spaßblätter ausklammert, dann weiß man doch momentan nur, dass Monsieur Ribéry grad im Urlaub ist, Real Madrid offiziell das Werben eingestellt hat, und sich Kaiser Franck nach wie vor in München wohlfühlt.
Und überhaupt: Was hilft einem denn das ganze potenzielle Geld, wenn man auf einmal gezwungen ist, Ersatz für einen der absoluten Topspieler in Europa zu finden? Eben. Außerdem hat man bei der jetzigen Vertragslage ja immer noch ein Jahr Zeit, den Markt entsprechend in aller Ruhe zu sondieren…
Irgendwo schließt sich jetzt doch ein Kreis, denn vor einem Jahr saß ich auch da und freute mich ungeduldig auf die nächste Saison.
Nur habe ich diesmal nicht mehr das Gefühl, dass es eine Fahrt ins Ungewisse wird.
Wahrscheinlich hält allseits immer noch eine gewisse Schockstarre an, da sich Real Madrid vor kurzem erdreistete, ungefähr 160 Millionen Euro binnen einer Woche für gerade mal zwei Angreifer auszugeben. Über Sinn und Unsinn solcher Summen möchte ich mich gar nicht mokieren. Nur ein dezenter Hinweis: Entgegen vieler Annahmen wird der Spaß nicht von Señor Perez direkt aus eigener Tasche finanziert, sondern durch Kredite…
Was hat das alles mit dem FCB zu tun?
Alles und auch nichts.
Nichts, denn schließlich hat man auf dem Transfermarkt in den letzten Wochen recht schnell Nägel mit Köpfen gemacht, wenn auch ungewöhnliche. Pranjic und Braafheid waren jetzt nicht zwingend Namen, die man beim hier in München ganz oben (wenn überhaupt) auf dem imaginären Transferzettel hatte. Man muss allerdings kein Hellseher sein, um festzustellen, dass das wohl alles sehr, sehr deutlich mit unserem neuen Trainer zusammenhängt. Und das macht mir diese Geschichte schon sehr sympathisch.
Ich weiß, ich weiß. Vor einem Jahr saßen wir schon mal hier und haben uns (also ich für meinen Teil zumindest) auf die neue Saison gefreut, weil augenscheinlich vieles anders und damit hoffentlich besser werden würde. Nicht einmal ein Jahr später saßen wir da und blickten auf eine Art Scherbenhaufen und drumherum viele Leute (darunter auch viele Rote), die es ja schon immer gewusst haben. Im Zuge des erwartbaren Nachgeplänkels gebe ich es zu: Ihr hattet Recht; er kann offensichtlich nicht viel.
So. Warum kann der Neue nun so viel mehr?
Weil er als Trainer schon öfters mal erfolgreich war und mehrfach bewiesen hat, dass Fußball immer noch ein Sport ist, in dem, wenn es hart auf hart kommt, die beste Mannschaft gewinnt. Da hilft das Motto einer Supermarktkette oft nichts. Und nach dem letzten Jahr reicht mir das auch schon.
Und damit sind wir wieder bei Pranjic und Braafheid. Ich hoffe fast schon aus zwei Gründen, dass die Jungs was reißen (vor allem auch, weil sie nicht mit soviel Tamtam wie ein Breno oder Ähnliches vorgestellt wurden): Zuvorderst steht natürlich die Verbesserung und damit der Erfolg der Mannschaft. Danach kommt aber auch die Hoffnung, dass der FCB mal wieder in der Kategorie „Nicht-offensichtliche Transfers“ (wie z.B. Gomez) Erfolg hat und damit ganz bestimmte Fischköpfe zum zeitweisen Schweigen bringt. Aber das wäre nur ein netter Nebeneffekt.
Und warum hat das eingangs beschriebene Transfer-Hickhack doch wieder soviel mit dem FCB zu tun?
Genau, Ribéry. Dass unser kleiner Gallier in diesem Sommer schon zu einem massiven Spekulationsobjekt werden würde, war ja ohnehin klar. Und wenn man auch nur der Hälfte der Gerüchte etwas Aufmerksamkeit (von Glauben sprechen wir hier mal lieber nicht) schenkt, dann ließe sich hier schon ein ansehnlicher Preis erzielen.
Die Frage ist nur: Muss das wirklich sein?
Nein.
Im Gegenteil. Fußballer wie ihn findet man nicht oft. Und den Luxus, so jemanden noch (mindestens) zwei Jahre bei sich spielen zu haben, sollte man (zumindest ein Jahr noch) voll auskosten. Und wenn man mal diese ganzen angeblichen Angebote und Gerüchte spanischer Spaßblätter ausklammert, dann weiß man doch momentan nur, dass Monsieur Ribéry grad im Urlaub ist, Real Madrid offiziell das Werben eingestellt hat, und sich Kaiser Franck nach wie vor in München wohlfühlt.
Und überhaupt: Was hilft einem denn das ganze potenzielle Geld, wenn man auf einmal gezwungen ist, Ersatz für einen der absoluten Topspieler in Europa zu finden? Eben. Außerdem hat man bei der jetzigen Vertragslage ja immer noch ein Jahr Zeit, den Markt entsprechend in aller Ruhe zu sondieren…
Irgendwo schließt sich jetzt doch ein Kreis, denn vor einem Jahr saß ich auch da und freute mich ungeduldig auf die nächste Saison.
Nur habe ich diesmal nicht mehr das Gefühl, dass es eine Fahrt ins Ungewisse wird.
elmarinho - 25. Jun, 00:21



