Buddhas, Capitanos und das Mittelfeld
"10 Tage sind es nun, dass Jürgen Klinsmann im Amt ist - und es ist Zeit für eine kurze Zwischenblianz..."
Das würde ich wohl schreiben, säße ich in einer Sportredaktion in diesen Tagen. Kein Wunder, sonst ist auch nicht besonders viel los. Die Tour de France interessiert verständlcherweise niemand mehr, auf dem Transfermarkt schiebt sich zur Zeit auch nix. Wie gut, dass es Klinsmann beim FCB gibt - und vor allem: die Buddhas. Klar, ich hab auch erstmal eine Augenbraue angehoben, als in einem großen, täglich erscheinenden Bilderbuch stand, dass der neue Trainer nun Buddhas auf's Dach stellen würde. Zuerst dachte ich, dass diese Teile spirituell über das Trainingsgelände wachen sollten, bis dann durch die Fotos klar wurde, dass es sich hier eher um Einrichtungsgegenstände handelt. Eigentlich nicht so schlimm bzw. interessant, möchte man meinen, aber wenn sich sogar Politiker darüber aufregen, ist das meistens ein guter Indikator, dass gerade Sommerloch ist. Am treffendsten war eigentlich Zé Robertos Kommentar zu den Statuen: "Mir bringt das nichts. Ich habe doch schon einen Glauben." Sprach's und zog von dannen. Warum können nicht alle so entspannt sein?
War sonst noch was? Ach ja, die Kapitäns-Frage, die, schaut man sich das allgemeine Echo in den großformatigen Medien so an, bald zur K-Frage mutieren könnte. Möglichkeiten gibt es viele, Philip Lahm gilt weiter als heißer Kandidat... Gerne wird gegen den kleinen Burschen aus Gern immer seine etwas jungehafte Statur und das wenig böse Auftreten angeführt (man vergleiche das mal mit Effenberg - grr...) und einer wie Mark van Bommel als Alternative angeboten. Außerdem gibt es ja noch Lucio, Sagnol, Zé Roberto, etc.
Nun gut, wurscht ist mir das zwar auch nicht, aber momentan gibt's im Fußball, finde ich, auch Interessanteres, z.B. dass Hleb nicht zum FCB kommt. Schade, eigentlich, wirklich schade, denn im Mittelfeld hatten wir noch nicht genug Spieler.
Oder doch? Altintop, Sosa, Kroos, Borowski, Zé Roberto, van Bommel, Ottl, Schweinsteiger, Ribéry - 9 Spieler für insgesamt 4 Positionen. Geht man davon aus, dass Ribéry gesetzt ist, bleiben 8 Spieler für 3 Positionen. Huiuiui, das wird lustig, aber auch gut. Was passiert, wenn viele Spieler keine Konkurrenz haben, kam in der Saison 06/07 zum Vorschein...
Andererseits: Wird es wirklich soviele Härtefälle geben?
Sosa ist erst mal bei Olympia; formulieren wir es mal positiv: er sammelt Spielpraxis auf internationalem Niveau.
Ribéry ist leider erst mal verletzt, kommt irgendwann im September wieder.
Zé Roberto spielt seine letzte Saison und weiß selber, dass er nicht mehr zu den ganz jungen Hüpfern gehört; wird also auch nicht alle Spiele von Beginn an bestreiten (wollen).
Schweinsteiger hängt sicher die EM noch nach und ist grundsätzlich ob dieser heftigen körperlichen und vor allem geistigen Belastung immer noch ausgelaut und "müde".
Borowski ist noch neu und braucht Eingewöhnungszeit, denn München ist nun mal nicht Bremen.
Vielleicht wäre es doch nicht so schlecht gewesen, Hleb zu holen...
Und jetzt gerade flattert doch noch was Amüsantes von einem Kölner Fußballtrainer herein: Poldi will also nur nach Köln, niemals nach Stuttgart - bäh!.
Aha. Schön, wenn man das vom Daum erfährt; wie immer ein diplomatisches Meisterstück, macht einen Wechsel nach Köln natürlich immer wahrscheinlicher.
Das würde ich wohl schreiben, säße ich in einer Sportredaktion in diesen Tagen. Kein Wunder, sonst ist auch nicht besonders viel los. Die Tour de France interessiert verständlcherweise niemand mehr, auf dem Transfermarkt schiebt sich zur Zeit auch nix. Wie gut, dass es Klinsmann beim FCB gibt - und vor allem: die Buddhas. Klar, ich hab auch erstmal eine Augenbraue angehoben, als in einem großen, täglich erscheinenden Bilderbuch stand, dass der neue Trainer nun Buddhas auf's Dach stellen würde. Zuerst dachte ich, dass diese Teile spirituell über das Trainingsgelände wachen sollten, bis dann durch die Fotos klar wurde, dass es sich hier eher um Einrichtungsgegenstände handelt. Eigentlich nicht so schlimm bzw. interessant, möchte man meinen, aber wenn sich sogar Politiker darüber aufregen, ist das meistens ein guter Indikator, dass gerade Sommerloch ist. Am treffendsten war eigentlich Zé Robertos Kommentar zu den Statuen: "Mir bringt das nichts. Ich habe doch schon einen Glauben." Sprach's und zog von dannen. Warum können nicht alle so entspannt sein?
War sonst noch was? Ach ja, die Kapitäns-Frage, die, schaut man sich das allgemeine Echo in den großformatigen Medien so an, bald zur K-Frage mutieren könnte. Möglichkeiten gibt es viele, Philip Lahm gilt weiter als heißer Kandidat... Gerne wird gegen den kleinen Burschen aus Gern immer seine etwas jungehafte Statur und das wenig böse Auftreten angeführt (man vergleiche das mal mit Effenberg - grr...) und einer wie Mark van Bommel als Alternative angeboten. Außerdem gibt es ja noch Lucio, Sagnol, Zé Roberto, etc.
Nun gut, wurscht ist mir das zwar auch nicht, aber momentan gibt's im Fußball, finde ich, auch Interessanteres, z.B. dass Hleb nicht zum FCB kommt. Schade, eigentlich, wirklich schade, denn im Mittelfeld hatten wir noch nicht genug Spieler.
Oder doch? Altintop, Sosa, Kroos, Borowski, Zé Roberto, van Bommel, Ottl, Schweinsteiger, Ribéry - 9 Spieler für insgesamt 4 Positionen. Geht man davon aus, dass Ribéry gesetzt ist, bleiben 8 Spieler für 3 Positionen. Huiuiui, das wird lustig, aber auch gut. Was passiert, wenn viele Spieler keine Konkurrenz haben, kam in der Saison 06/07 zum Vorschein...
Andererseits: Wird es wirklich soviele Härtefälle geben?
Sosa ist erst mal bei Olympia; formulieren wir es mal positiv: er sammelt Spielpraxis auf internationalem Niveau.
Ribéry ist leider erst mal verletzt, kommt irgendwann im September wieder.
Zé Roberto spielt seine letzte Saison und weiß selber, dass er nicht mehr zu den ganz jungen Hüpfern gehört; wird also auch nicht alle Spiele von Beginn an bestreiten (wollen).
Schweinsteiger hängt sicher die EM noch nach und ist grundsätzlich ob dieser heftigen körperlichen und vor allem geistigen Belastung immer noch ausgelaut und "müde".
Borowski ist noch neu und braucht Eingewöhnungszeit, denn München ist nun mal nicht Bremen.
Vielleicht wäre es doch nicht so schlecht gewesen, Hleb zu holen...
Und jetzt gerade flattert doch noch was Amüsantes von einem Kölner Fußballtrainer herein: Poldi will also nur nach Köln, niemals nach Stuttgart - bäh!.
Aha. Schön, wenn man das vom Daum erfährt; wie immer ein diplomatisches Meisterstück, macht einen Wechsel nach Köln natürlich immer wahrscheinlicher.
elmarinho - 10. Jul, 09:51
