Die Ruhe vor dem Sturm?
Fragen über Fragen. Und nichts ist geklärt. Vorerst zumindest, denn schließlich bewegt sich auf der Trainerposition doch etwas. Wenn ich ganz ehrlich bin, dann konnte ich mit dem Namen van Gaal erst mal ganz wenig anfangen. Klar, den gibt’s – und sein Coup mit Alkmaar hatte auch schon die Runde gemacht. Aber dann? Nach kurzer Recherche wurde mir klar, dass da mal eine große Ajax-Mannschaft war, die u.a. auch den FCB mal sorgfältig auseinander genommen hatte. Trainer: van Gaal.
Das klingt doch schon mal interessant.
Hinzu kommt, dass der Typ nicht der ganz große Freund der Medien ist. Das wäre für München zwar fast schon ein KO-Kriterium, aber andererseits hätte ich auch nichts dagegen, wenn für die Herren Schreiberlinge mal ein anderer Wind wehen würde. Ich weiß nicht, wer von Euch Blickpunkt Sport am Montag gesehen hat, aber ein paar Mal war ich mir sicher, dass eine Hand des Reporters beim Interview mit van Gaal zitterte.
Vielleicht ist das jetzt zu billig, aber vor Klinsmann hatten Reporter nie Angst und oft auch mal nur wenig Respekt.
Aber das nur am Rande.
Über Ribéry wird ja in letzter Zeit auch viel gesprochen. 70 Millionen stünden da angeblich im Raum. Das klingt wirklich interessant, aber wir wollen ja auch mal die Kirche im Dorf lassen – und Ribéry am besten auch bei uns. Denn eines sollte bei all den Fantastilliarden klar sein: Das ist mit Abstand unser bester Spieler – einer, um den uns halb Europa beneidet. Wenn man nun wirklich die oben angesprochene Summe kriegen würde, was hätten wir dann? Geld zum Investieren, das schon. Aber wie will man die Qualität eines Ribéry auch nur annähernd ersetzen? Und noch viel wichtiger: Wer von den potenziellen Kandidaten würde denn wirklich zum FCB kommen? Eben.
Dass Diego trotz hartnäckiger Juve-Gerüchte immer noch an der Isar rumgeistert, stört mich eigentlich nicht. Sicher, direkt sympathisch ist er mir erst mal nicht, aber das war bei Klose nicht anders, aber der Fußball-Fan vergisst oft schneller als einem lieb ist. Ich hätte eigentlich nix dagegen, wenn wir noch so ein Kreativ-Monster in der Mannschaft hätten, dann würden auch nicht alle immer automatisch zu Ribéry spielen. Man muss halt schauen, was er denn kosten soll, denn schließlich muss man das Geld auch nicht direkt an die Weser tragen, zumal schon wieder die üblichen Fische aus der Versenkung hervorluken.
Ansonsten ist es verhältnismäßig ruhig geworden um den FCB – und das tut tierisch gut, denn die Wochen vor der Klinsmann-Entlassung waren ein mediales Bombardement, das ich so arg schon lange nicht mehr erlebt hatte. Man könnte sich eigentlich also auch mal wieder auf den Sport konzentrieren, denn schließlich sind noch vier Partien zu spielen. Und so ganz ohne Chancen auf die Meisterschaft sind wir ja auch nicht. Letztendlich hängt es eigentlich an Wolfsburg und ihren Nerven. Da war der letzte Samstag schon beeindruckend: Mal schnell Hoffenheim mit vier Kisten nach Hause geschickt (und dort nebenbei noch eine andere Scheune in Brand gesetzt). Mir graut irgendwie jetzt schon vor dem vorletzten Spieltag. Gegen uns machen sie dann ihr mit Abstand bestes Rückrundenspiel, bekommen ausnahmsweise keine roten Karten und Rangnick kann dann das Rumpelstilzchen machen, weil der dem FCB die Meisterschaft versaut hat. Nein, zumindest das muss verhindert werden.
Auch wenn vieles in der momentanen Konstellation darauf hindeutet, richtig spannend zu werden, so hält es sich mit Aufregung bei mir momentan in Grenzen, was irgendwie komisch ist, denn es ist ja immer noch alles möglich. Andererseits ist der Wolfsburger Vorsprung inklusive Tordifferenz schon enorm. Und da ist es wohl auch eine Art Selbstschutz, jetzt nicht von der Meisterschaft zu träumen – und das Ding am Ende doch mit nach Hause zu nehmen.
Hat ja schon ab und zu geklappt.
Das klingt doch schon mal interessant.
Hinzu kommt, dass der Typ nicht der ganz große Freund der Medien ist. Das wäre für München zwar fast schon ein KO-Kriterium, aber andererseits hätte ich auch nichts dagegen, wenn für die Herren Schreiberlinge mal ein anderer Wind wehen würde. Ich weiß nicht, wer von Euch Blickpunkt Sport am Montag gesehen hat, aber ein paar Mal war ich mir sicher, dass eine Hand des Reporters beim Interview mit van Gaal zitterte.
Vielleicht ist das jetzt zu billig, aber vor Klinsmann hatten Reporter nie Angst und oft auch mal nur wenig Respekt.
Aber das nur am Rande.
Über Ribéry wird ja in letzter Zeit auch viel gesprochen. 70 Millionen stünden da angeblich im Raum. Das klingt wirklich interessant, aber wir wollen ja auch mal die Kirche im Dorf lassen – und Ribéry am besten auch bei uns. Denn eines sollte bei all den Fantastilliarden klar sein: Das ist mit Abstand unser bester Spieler – einer, um den uns halb Europa beneidet. Wenn man nun wirklich die oben angesprochene Summe kriegen würde, was hätten wir dann? Geld zum Investieren, das schon. Aber wie will man die Qualität eines Ribéry auch nur annähernd ersetzen? Und noch viel wichtiger: Wer von den potenziellen Kandidaten würde denn wirklich zum FCB kommen? Eben.
Dass Diego trotz hartnäckiger Juve-Gerüchte immer noch an der Isar rumgeistert, stört mich eigentlich nicht. Sicher, direkt sympathisch ist er mir erst mal nicht, aber das war bei Klose nicht anders, aber der Fußball-Fan vergisst oft schneller als einem lieb ist. Ich hätte eigentlich nix dagegen, wenn wir noch so ein Kreativ-Monster in der Mannschaft hätten, dann würden auch nicht alle immer automatisch zu Ribéry spielen. Man muss halt schauen, was er denn kosten soll, denn schließlich muss man das Geld auch nicht direkt an die Weser tragen, zumal schon wieder die üblichen Fische aus der Versenkung hervorluken.
Ansonsten ist es verhältnismäßig ruhig geworden um den FCB – und das tut tierisch gut, denn die Wochen vor der Klinsmann-Entlassung waren ein mediales Bombardement, das ich so arg schon lange nicht mehr erlebt hatte. Man könnte sich eigentlich also auch mal wieder auf den Sport konzentrieren, denn schließlich sind noch vier Partien zu spielen. Und so ganz ohne Chancen auf die Meisterschaft sind wir ja auch nicht. Letztendlich hängt es eigentlich an Wolfsburg und ihren Nerven. Da war der letzte Samstag schon beeindruckend: Mal schnell Hoffenheim mit vier Kisten nach Hause geschickt (und dort nebenbei noch eine andere Scheune in Brand gesetzt). Mir graut irgendwie jetzt schon vor dem vorletzten Spieltag. Gegen uns machen sie dann ihr mit Abstand bestes Rückrundenspiel, bekommen ausnahmsweise keine roten Karten und Rangnick kann dann das Rumpelstilzchen machen, weil der dem FCB die Meisterschaft versaut hat. Nein, zumindest das muss verhindert werden.
Auch wenn vieles in der momentanen Konstellation darauf hindeutet, richtig spannend zu werden, so hält es sich mit Aufregung bei mir momentan in Grenzen, was irgendwie komisch ist, denn es ist ja immer noch alles möglich. Andererseits ist der Wolfsburger Vorsprung inklusive Tordifferenz schon enorm. Und da ist es wohl auch eine Art Selbstschutz, jetzt nicht von der Meisterschaft zu träumen – und das Ding am Ende doch mit nach Hause zu nehmen.
Hat ja schon ab und zu geklappt.
elmarinho - 8. Mai, 01:50



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