Klinsi x Poldi = 1-5
Fangen wir mit den positiven Dingen an: Breno hat eine gute Partie gespielt.
Machen wir mit den negativen Dingen weiter.
Die Bank ist für den Kübel. Zumindest, wenn Jürgen Klinsmann wechseln darf. Es tut mir wirklich leid, wenn ich das so in aller Deutlichkeit sagen muss, aber die Auswechslungen waren eine absolute Frechheit. Lucio wird Mitte der ersten Halbzeit zusammengetreten (und bekommt dafür lustigerweise auch noch Gelb), läuft danach erkennbar unrund – und der Trainer steht an der Linie und lächelt.
In der zweiten Halbzeit wird von Lucio nur noch auf die großen Zähne gebissen, aber er muss weiterspielen. Dann fallen schnell zwei Tore, bei denen die Innenverteidigung (um besagten Lucio) nicht anwesend ist – und, schwupps, setzt sich beim Trainer die Erkenntnis durch, dass El Animal doch nicht mehr ganz so fit ist. Er wechselt ihn folgerichtig aus und bringt – Achtung, Trommelwirbel – Ottl, den Innenverteidigergott in Person. Es ist ja nicht so, dass mit Badstuber ein gelernter Innenverteidiger auf der Bank gewesen wäre… Der Rest ist schnell erzählt. Grafite erzielt das Tor des Jahres und das fünfte Tor darf auch noch fallen.
Der Rest der Mannschaft ergibt sich in ihr Schicksal – und der Trainer steht an der Linie und lächelt.
Aber er war nicht der einzige, der seine gute Laune nicht verlor. Im Prügel-Prinzen hat er einen Verbündeten. Denn genauso wie seinem Trainer geht ihm eine massive Klatsche in einem wahrscheinlich entscheidenden Spiel um die Deutsche Meisterschaft offensichtlich am Arsch vorbei, denn nicht umsonst konnte er direkt nach dem Abpfiff schon wieder grinsen und lachen. Es wäre in diesem Fall sicher nicht nur das reine Ergebnis gewesen, das mit einem derartigen Zur-Schau-Stellen seiner guten Laune im Kontrast steht. Vor allem eine Nicht-Leistung, wie sie dieser kleine Geißbock in den vorangegangen 90 Minuten gebracht hat, sollte ihm eigentlich die Schamesröte ins Gesicht treiben.
Aber dafür fehlt ihm der Anstand.
ICH WILL DIESEN KLEINEN, MIESEN KERL NIE WIEDER IM TRIKOT DES FC BAYERN SEHEN!
Und da schließt sich der Kreis auch wieder zum Trainer, denn dieser war offensichtlich nicht im Stande, die Unfähigkeit und den Unwillen eines Lukas Podolski zu erkennen und entsprechend zu handeln. Es saßen nämlich mit Müller und Sosa zwei Kandidaten auf der Bank, die wahrscheinlich mit der linken Arschbacke noch mehr Torgefahr verbreitet hätten als Meister Bock in drei Spielen zusammen.
Wäre das Spiel an sich noch nicht schlimm genug gewesen, so bleibt mir im Hinblick auf das Spiel am Mittwoch nur ein müdes Lächeln, denn schließlich kann man nach so einem Desaster nur noch darauf hoffen, dass uns Barca dermaßen unterschätzt, dass sogar Klinsmann und/oder Podolski ein gutes Ergebnis nicht verhindern können.
Dass Hoeneß und Rummenigge es für nötig befanden, unmittelbar nach dem Spiel in die Kabine zu gehen und mal ein paar persönliche (und hoffentlich deftige) Worte an die Mannschaft zu richten, spricht in meinen Augen auch schon Bände, denn scheinbar ist der Große Motivator nicht mal mehr dazu in der Lage.
Wie auch vor zwei Jahren, als man sang- und klanglos in Stuttgart unterging, trennt sich nun hier ebenso die Spreu vom Weizen.
Machen wir mit den negativen Dingen weiter.
Die Bank ist für den Kübel. Zumindest, wenn Jürgen Klinsmann wechseln darf. Es tut mir wirklich leid, wenn ich das so in aller Deutlichkeit sagen muss, aber die Auswechslungen waren eine absolute Frechheit. Lucio wird Mitte der ersten Halbzeit zusammengetreten (und bekommt dafür lustigerweise auch noch Gelb), läuft danach erkennbar unrund – und der Trainer steht an der Linie und lächelt.
In der zweiten Halbzeit wird von Lucio nur noch auf die großen Zähne gebissen, aber er muss weiterspielen. Dann fallen schnell zwei Tore, bei denen die Innenverteidigung (um besagten Lucio) nicht anwesend ist – und, schwupps, setzt sich beim Trainer die Erkenntnis durch, dass El Animal doch nicht mehr ganz so fit ist. Er wechselt ihn folgerichtig aus und bringt – Achtung, Trommelwirbel – Ottl, den Innenverteidigergott in Person. Es ist ja nicht so, dass mit Badstuber ein gelernter Innenverteidiger auf der Bank gewesen wäre… Der Rest ist schnell erzählt. Grafite erzielt das Tor des Jahres und das fünfte Tor darf auch noch fallen.
Der Rest der Mannschaft ergibt sich in ihr Schicksal – und der Trainer steht an der Linie und lächelt.
Aber er war nicht der einzige, der seine gute Laune nicht verlor. Im Prügel-Prinzen hat er einen Verbündeten. Denn genauso wie seinem Trainer geht ihm eine massive Klatsche in einem wahrscheinlich entscheidenden Spiel um die Deutsche Meisterschaft offensichtlich am Arsch vorbei, denn nicht umsonst konnte er direkt nach dem Abpfiff schon wieder grinsen und lachen. Es wäre in diesem Fall sicher nicht nur das reine Ergebnis gewesen, das mit einem derartigen Zur-Schau-Stellen seiner guten Laune im Kontrast steht. Vor allem eine Nicht-Leistung, wie sie dieser kleine Geißbock in den vorangegangen 90 Minuten gebracht hat, sollte ihm eigentlich die Schamesröte ins Gesicht treiben.
Aber dafür fehlt ihm der Anstand.
ICH WILL DIESEN KLEINEN, MIESEN KERL NIE WIEDER IM TRIKOT DES FC BAYERN SEHEN!
Und da schließt sich der Kreis auch wieder zum Trainer, denn dieser war offensichtlich nicht im Stande, die Unfähigkeit und den Unwillen eines Lukas Podolski zu erkennen und entsprechend zu handeln. Es saßen nämlich mit Müller und Sosa zwei Kandidaten auf der Bank, die wahrscheinlich mit der linken Arschbacke noch mehr Torgefahr verbreitet hätten als Meister Bock in drei Spielen zusammen.
Wäre das Spiel an sich noch nicht schlimm genug gewesen, so bleibt mir im Hinblick auf das Spiel am Mittwoch nur ein müdes Lächeln, denn schließlich kann man nach so einem Desaster nur noch darauf hoffen, dass uns Barca dermaßen unterschätzt, dass sogar Klinsmann und/oder Podolski ein gutes Ergebnis nicht verhindern können.
Dass Hoeneß und Rummenigge es für nötig befanden, unmittelbar nach dem Spiel in die Kabine zu gehen und mal ein paar persönliche (und hoffentlich deftige) Worte an die Mannschaft zu richten, spricht in meinen Augen auch schon Bände, denn scheinbar ist der Große Motivator nicht mal mehr dazu in der Lage.
Wie auch vor zwei Jahren, als man sang- und klanglos in Stuttgart unterging, trennt sich nun hier ebenso die Spreu vom Weizen.
elmarinho - 5. Apr, 00:56


