Ratlos. Fassungslos.
Man kann in Barcelona verlieren. Das ist gegen diese Mannschaft keine Schande. Man kann sogar vier Stück in einer Halbzeit kassieren. Das nehme ich alles in Kauf.
Was ich jedoch nicht hinnehmen kann, ist eine Vorstellung, die keinen Zweifel mehr daran lässt, dass Wohl und Wehe unseres Vereins vielen Spielern schlichtweg egal sind. Andächtig und staunend liefen sie gestern den Barca-Spielern nebenher. Bereits in der Halbzeit (!) wurden schon Trikots getauscht. Viel hätte wohl nicht gefehlt und sie hätten sich auch noch Autogramme schreiben lassen.
Nein, das hat nichts mehr mit dem FC Bayern zu tun, den wir lieben und andere hassen. Dieser FC Bayern vergangener Tage hätte sich gewehrt, mit Händen und vor allem Füßen. Das wäre sicher nicht schön gewesen und hätte keinem selbsterklärten Fußballästheten gepasst, aber es wäre in jedem Fall besser gewesen. Für den Verein, für die Fans.
Man hätte am nächsten Tag einfach zugeben müssen, dass es an diesem Abend eben nicht gereicht hat, und dies vielleicht sogar durch die ausgefallenen Stammkräfte erklären können. Als Fan hätte man am nächsten Tag nicht dieses schwere Gefühl in der Magengrube, dass viele, viele Ding extrem im Argen sind.
Das alles ist heute jedoch der Fall.
Ich weiß gar nicht, wo ich überhaupt anfangen soll. Der Trainer? Wäre eine Möglichkeit. Er trat an, den FC Bayern zu reformieren, jeden Spieler jeden Tag ein bisschen besser (nebenbei bemerkt, sehr kreativ, Herr Klinsmann, bei einer Supermarktkette abzukupfern) zu machen, sowohl erfolgreichen als auch attraktiven Fußball spielen zu lassen. Er bekam so viele Freiheiten, wie sie ein Bayern-Trainer vor ihm wohl noch nie hatte. Er schuf ein Leistungszentrum, gestaltete viel neu.
Gebracht hat es bisher: nichts.
Man kann natürlich nicht erwarten, dass solche fundamentalen Projekte sofort Früchte tragen und niemand wäre dem Trainer oder der Mannschaft böse gewesen, wenn man erkennen könnte, dass da etwas Neues heranwächst, das uns in den nächsten Jahren viel Freude bereiten könnte, sprich: eine Mannschaft, die sich voll mit dem Verein identifiziert, die augenscheinlich gerne hier spielt und sich mit aller Macht gegen scheinbar unbesiegbare Gegner stemmt. Oder: eine Mannschaft, wie wir sie 98/99 bis 00/01 hatten.
Das ist aber nicht mal auch nur ansatzweise der Fall.
Saft- und kraftlos hat man sich innerhalb von fünf Tagen zwei Mal vorführen lassen, dass bei den Gegnern nicht mal mehr die altbekannte Schadenfreude herrscht, sondern schon Mitleid. Allein das spricht schon Bände. Wenn es schon nicht mal mehr Spaß macht, kräftig auf den FCB draufzuhauen, dann ist das ein deutliches Anzeichen, wie schlecht es um die Mannschaft und auch den Verein bestellt ist. Es bleibt zu hoffen, dass diese Schäden nicht irreparabel sind.
Klinsmann ist an der aktuellen Lage sicher nicht alleine Schuld. Er ist aber auch nicht völlig unschuldig, denn er macht schlicht und ergreifend zu viele Fehler sowohl personeller als auch taktischer Natur. Nachwuchsspieler haben offensichtlich bei ihm keine Chance. Die Liste seiner Griffe ins Klo wird immer länger, die Ergebnisse noch schlechter.
Aber er ist, wie gesagt, nicht alleine. Denn da sind noch ein paar hochbezahlte Fußballspieler auf dem Platz, die vor allem in der Rückrunde oft alles vermissen lassen, was man irgendwie mit Einstellung oder Berufsethos in Verbindung bringen könnte. Es ist zwar auch die Aufgabe des Trainers, die richtigen Spieler auszuwählen und zu dirigieren, aber wenn auf einmal die ganze Mannschaft keine Lust mehr hat? Dann kann man entweder die gesamte Mannschaft austauschen oder sich dem Diktat dieser Truppe beugen und einen neuen Trainer anschaffen. Keine der beiden Lösungen scheint vernünftig zu sein.
Was bleibt, ist das oben beschriebene dumpfe Gefühl, dass etwas fundamental nicht in Ordnung ist, dass der FC Bayern auf dem besten Wege ist, in eine der größten Krisen der letzten 15 Jahre zu geraten.
Und weder Mannschaft noch Trainer scheinen sich irgendwie zu helfen zu wissen.
Was ich jedoch nicht hinnehmen kann, ist eine Vorstellung, die keinen Zweifel mehr daran lässt, dass Wohl und Wehe unseres Vereins vielen Spielern schlichtweg egal sind. Andächtig und staunend liefen sie gestern den Barca-Spielern nebenher. Bereits in der Halbzeit (!) wurden schon Trikots getauscht. Viel hätte wohl nicht gefehlt und sie hätten sich auch noch Autogramme schreiben lassen.
Nein, das hat nichts mehr mit dem FC Bayern zu tun, den wir lieben und andere hassen. Dieser FC Bayern vergangener Tage hätte sich gewehrt, mit Händen und vor allem Füßen. Das wäre sicher nicht schön gewesen und hätte keinem selbsterklärten Fußballästheten gepasst, aber es wäre in jedem Fall besser gewesen. Für den Verein, für die Fans.
Man hätte am nächsten Tag einfach zugeben müssen, dass es an diesem Abend eben nicht gereicht hat, und dies vielleicht sogar durch die ausgefallenen Stammkräfte erklären können. Als Fan hätte man am nächsten Tag nicht dieses schwere Gefühl in der Magengrube, dass viele, viele Ding extrem im Argen sind.
Das alles ist heute jedoch der Fall.
Ich weiß gar nicht, wo ich überhaupt anfangen soll. Der Trainer? Wäre eine Möglichkeit. Er trat an, den FC Bayern zu reformieren, jeden Spieler jeden Tag ein bisschen besser (nebenbei bemerkt, sehr kreativ, Herr Klinsmann, bei einer Supermarktkette abzukupfern) zu machen, sowohl erfolgreichen als auch attraktiven Fußball spielen zu lassen. Er bekam so viele Freiheiten, wie sie ein Bayern-Trainer vor ihm wohl noch nie hatte. Er schuf ein Leistungszentrum, gestaltete viel neu.
Gebracht hat es bisher: nichts.
Man kann natürlich nicht erwarten, dass solche fundamentalen Projekte sofort Früchte tragen und niemand wäre dem Trainer oder der Mannschaft böse gewesen, wenn man erkennen könnte, dass da etwas Neues heranwächst, das uns in den nächsten Jahren viel Freude bereiten könnte, sprich: eine Mannschaft, die sich voll mit dem Verein identifiziert, die augenscheinlich gerne hier spielt und sich mit aller Macht gegen scheinbar unbesiegbare Gegner stemmt. Oder: eine Mannschaft, wie wir sie 98/99 bis 00/01 hatten.
Das ist aber nicht mal auch nur ansatzweise der Fall.
Saft- und kraftlos hat man sich innerhalb von fünf Tagen zwei Mal vorführen lassen, dass bei den Gegnern nicht mal mehr die altbekannte Schadenfreude herrscht, sondern schon Mitleid. Allein das spricht schon Bände. Wenn es schon nicht mal mehr Spaß macht, kräftig auf den FCB draufzuhauen, dann ist das ein deutliches Anzeichen, wie schlecht es um die Mannschaft und auch den Verein bestellt ist. Es bleibt zu hoffen, dass diese Schäden nicht irreparabel sind.
Klinsmann ist an der aktuellen Lage sicher nicht alleine Schuld. Er ist aber auch nicht völlig unschuldig, denn er macht schlicht und ergreifend zu viele Fehler sowohl personeller als auch taktischer Natur. Nachwuchsspieler haben offensichtlich bei ihm keine Chance. Die Liste seiner Griffe ins Klo wird immer länger, die Ergebnisse noch schlechter.
Aber er ist, wie gesagt, nicht alleine. Denn da sind noch ein paar hochbezahlte Fußballspieler auf dem Platz, die vor allem in der Rückrunde oft alles vermissen lassen, was man irgendwie mit Einstellung oder Berufsethos in Verbindung bringen könnte. Es ist zwar auch die Aufgabe des Trainers, die richtigen Spieler auszuwählen und zu dirigieren, aber wenn auf einmal die ganze Mannschaft keine Lust mehr hat? Dann kann man entweder die gesamte Mannschaft austauschen oder sich dem Diktat dieser Truppe beugen und einen neuen Trainer anschaffen. Keine der beiden Lösungen scheint vernünftig zu sein.
Was bleibt, ist das oben beschriebene dumpfe Gefühl, dass etwas fundamental nicht in Ordnung ist, dass der FC Bayern auf dem besten Wege ist, in eine der größten Krisen der letzten 15 Jahre zu geraten.
Und weder Mannschaft noch Trainer scheinen sich irgendwie zu helfen zu wissen.
elmarinho - 9. Apr, 14:18



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